Städteorchester Württembergisches Allgäu

Foto des Städteorchester Württembergisches Allgäu bei einem Auftritt mit dem gesamten Orchester

Das Städteorchester Württembergisches Allgäu besteht seit 1973 und präsentiert zweimal im Jahr einen Konzertzyklus in den Städten Leutkirch, Isny und Wangen.

Aus der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu erwachsen, wurde das Städteorchester zwischenzeitlich als eingetragener Verein geführt und ist seit 2021 wieder vollständiger Bestandteil der JMS.

Die Besonderheit des Klangkörpers Städteorchester liegt in der Besetzung: Es musizieren Schüler*innen, Laienspieler*innen und Lehrkräfte Seit an Seit. Die Lehrkräfte bereiten ihre mitwirkenden Schüler*innen auf die jeweilige Orchesterphase vor und spielen dann – betreuend und unterstützend – mit Ihnen gemeinsam die Konzerte. Gleichzeitig stellt das Städteorchester insbesondere für Laienmusiker*innen aus dem Streicherbereich eine wertvolle Betätigungsmöglichkeit dar. Durch dieses Besetzungs-Alleinstellungsmerkmal erfüllt das Städteorchester sowohl einen pädagogischen als auch einen kulturellen Auftrag in der gesamten Region.

50 Jahre Städteorchester - Chronik

Frühjahrskonzertreihe 2024
4 JAHRESZEITEN

FRÜHLING

Antonio Vivaldi (1678-1741)
„Frühling“ op.8 Nr.1 RV 269
Allegro-Largo-Allegro

SOMMER

Johann Strauss (1825-1899)
„Rosen aus dem Süden“ Walzer für Orchester

HERBST

Peter Tschaikowsky (1840-1893)
„Oktober“ aus dem Klavierzyklus „Die Jahreszeiten“ op. 37b

WINTER

Vivaldi (1678-1741)
„Winter“ op.8 Nr.4 RV 297
Allegro non molto-Largo-Allegro

PAUSE

Gabriel Fauré (1845-1924)
„Masques et Bergamasques“
I Ouverture
II Menuett
III Gavotte
IV Pastorale

Alan Silvestri (*1950)
Filmmusik zu « Forrest Gump »
John Williams (*1932)
Filmmusik zu « Jurrasic Park »

Solistin: Mihaela Matei, Violine
Dirigent: Marcus Hartmann

Termine

APR 28

Symbolfoto zu dieser Veranstaltung

28.04.24, 17:00

  Wangen, Saal Waldorfschule     

Städteorchester Württembergisches Allgäu

Eine Veranstaltung der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu

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Marcus Hartmann

Portraitfoto von einem Mann mit lockigen Haaren, einer Brille. Er hält einen Dirigierstab in der Hand.

Violinstudium bei Prof Paul Roczek und Harald Herzl an der Universität für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ Salzburg. Unter Sandor Vegh Mitglied der Camerata Akademica, Salzburg sowie Stimmführer im Salzburger Kammerorchester. Tourneen in Europa und Asien, sowie CD-Aufnahmen mit beiden Orchestern. Gründung des „Syrinx-Quartett“ (Querflöte und Streichtrio). Preisträger beim internationalen Kammermusikwettbewerb in Trapani, Italien. Gründung des „TRI(O)COLORE“ (Maria Hartmann, Querflöte; Marcus Hartmann, Violine/Viola; Prof Matthias Seidel, Gitarre). Rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland.

Von 2001 - 2008 Leiter der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu mit Sitz in Wangen im Allgäu, seit 2008 Dozent an dieser Schule für Violine, Viola und Orchesterleitung. Dirigierstudien mit Kapellmeister Michael Weiger (Theater Ulm), Prof. Dietrich (Wien) und Stephen Gunzenhauser (Lancaster Symphonie Orchestra). Organisationsleiter der „Musikwettbewerbe der Jugend“ Österreich für das Bundesland Vorarlberg. Juror bei Musikwettbewerben in Deutschland, Österreich und Italien. Mitglied des Kammerorchesters „Arpeggione“ Hohenems. Dirigent des Oberschwäbischen Kammerorchesters Ravensburg/Weingarten und des Westallgäuer Kammerorchesters Lindenberg. Seit 2015 Studienleiter des Städteorchesters Württembergisches Allgäu und seit 2016 Dirigent des Jugendsinfonieorchester der Musikschule Württembergisches Allgäu.

Im Mai 2019 errang Marcus Hartmann beim Internationalen Wettbewerb für Dirigieren in Budapest den 3. Preis. Es folgte eine Einladung beim Abschlusskonzert das Duna Szimfonikus Orchester mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart zu dirigieren.

Geoffrey Moull

Foto von einem Mann im Frack der einen Dirigierstab in der Hand hält und ein Orchester dirigiert.

Der gebürtige Kanadier Geoffrey Moull studierte Dirigieren bei Martin Stephani an der Hochschule für Musik Detmold und war Meisterschüler von Kyrill Kondrashin und Sergiu Celibidache.

Nach Engagements als Kapellmeister in Osnabrück, Trier und Münster würde er 1. Kapellmeister des Philharmonischen Orchesters und des Theaters Bielefeld. Dort war er massgeblich beteiligt am „Bielefelder Opernwunder“. Einige seiner Opernproduktionen haben eine breite, überregionale Anerkennung gefunden; zwei dieser Produktionen wurden aufgenommen und sind komplett als CD erschienen: Louis Spohrs „Faust“ und Theo Loevendies „Esmée“. Gastdirigate führten ihn an die Staatsoper Hannover, Komische Oper Berlin, SWR Rundfunkorchester, Radio Filharmonisch Orkest Holland, Deutsche Oper am Rhein und Opéra-Théâtre de Metz.

Von 2000 bis 2009 war Geoffrey Moull Musikdirektor des Thunder Bay Symphony Orchestra; unter seiner Leitung wurde das TBSO zu einer der bedeutendsten Regionalorchesters Kanada mit nationalen Funkübertagungen und preisgekrönten CD-Aufnahmen. Zudem ist er willkommener Gastdirigent bei vielen Orchestern des Landes, u. A. Calgary Philharmonic, CBC Radio Orchestra Vancouver, Edmonton Symphony und Winnipeg Symphony Orchestra.

Während seiner musikalischen Laufbahn war Moull auch als Lehrender tätig; u.A. als Musikalischer Leiter des Orchesters der Musikhochschule Münster, Gastprofessor an der Hochschule für Musik Detmold, Professor für Dirigieren und Leiter des Hochschulorchesters an der University of Western Ontario in Kanada und als Leiter von Meisterkursen an der University of Southern California. Zur Zeit unterrichtet Moull in Biberach und Wasserburg am Bodensee.