JMS Aktivitäten
SEP 29
Freude in Argenbühl
Seit mehr als zehn Jahren gibt es an der Grundschule Untere Argen in Ratzenried eine Bläserklasse. In Zusammenarbeit mit den Musikkapellen Ratzenried, Siggen und Christazhofen sowie der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu erhalten die Kinder die Möglichkeit, bereits in der Grundschule ein Blasinstrument zu erlernen und erste Erfahrungen im gemeinsamen Musizieren zu sammeln.
Damit die musikalische Ausbildung auch weiterhin gut möglich ist, wurden jetzt neue Instrumente angeschafft. Für rund 12.000 Euro konnten Klarinetten, Hörner und Posaunen gekauft werden. Die Finanzierung wurde durch den Förderverein, die Kreissparkasse Ravensburg und die Bürger- und Sozialstiftung Argenbühl ermöglicht. Mit der neuen Ausstattung stehen den Schülerinnen und Schülern nun wieder geeignete Instrumente für ihren Unterricht zur Verfügung.
Olaf Brandes, Zweigstellenleiter der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu in Argenbühl, koordiniert die Bläserklasse seitens der Musikschule. Gemeinsam mit den beteiligten Musikkapellen und der Schule organisiert und begleitet er das musikalische Angebot. Auch für die Schule ist die Neuanschaffung ein wichtiger Schritt. Schulleiter Markus Hahnel freut sich, dass die Bläserklasse damit auf sichere Füße gestellt wird und die musikalische Förderung auch künftig ein fester Bestandteil des Schulalltags bleibt.
Aktuell nehmen 15 Drittklässler an der Bläserklasse teil. Einmal pro Woche werden sie in drei Kleingruppen unterrichtet. Dabei lernen die Kinder ihr Instrument kennen, entwickeln erste musikalische Fähigkeiten und sammeln gleichzeitig Erfahrungen im gemeinsamen Spiel. Die Bläserklasse verbindet damit musikalische Ausbildung und gemeinschaftliches Erleben und bietet den Schülerinnen und Schülern seit vielen Jahren einen festen Platz im Schulalltag.
Auszug SZ 26 09 26 lopo
SEP 18
JUL 16
Herzlichen Glückwunsch Dominik!
Gewinner des Talentwettbewerbes "Isnyer für Isny" ist in diesem Jahr der JMS-Schüler Dominik Zähringer aus der Schlagwerkklasse von Matthias Jakob
JUN 29
JUN 2
Eine neue Perspektive: Eine Woche als Hospitantin
Der Fachkräftemangel ist inzwischen ein Thema, das in allen Bereichen unserer Gesellschaft relevant ist und viel diskutiert wird. Auch die Musikschulen sind davon nicht ausgenommen: Die Ergebnisse einer Studie zeigen, dass in zehn Jahren etwa drei Viertel der freiwerdenden Stellen nicht mehr mit qualifizierten Musikschullehrkräften besetzt werden können. Das würde bedeuten, dass mindestens 500.000 Schülerinnen und Schüler keinen Musikschulunterricht mehr erhalten könnten.
Umso erfreulicher ist es, wenn junge Menschen sich dazu entschließen, ihre musikalische Begabung zu nutzen und ihr Hobby zum Beruf zu machen. Allerdings reicht es nicht aus, ein Instrument virtuos zu beherrschen, um es auch unterrichten zu können. Vielmehr bedeutet es, „die Seite zu wechseln“, aus der Rolle der oder des Lernenden herauszutreten und selbst zu erkennen, welche Schritte für eine Schülerin oder einen Schüler in genau diesem Moment notwendig sind, um Fortschritte zu erzielen.
Genau diese Fähigkeiten lassen sich allerdings nur ansatzweise in der Theorie erlernen. Ein bewährtes Mittel dafür ist die Unterrichtshospitation, bei der neben den Unterrichtsinhalten auch der Unterrichtsalltag kennengelernt werden kann.
Eine Woche lang hat meine ehemalige Schülerin Heidelind Teschmacher meinen Unterricht hospitiert, dabei fleißig mitgeschrieben und auch für einige kleine Unterrichtseinheiten die Rolle der Lehrerin übernommen. Viele Fragen konnten in anschließenden Gesprächen besprochen und geklärt werden. Im folgenden Bericht teilt sie ihre Erfahrungen aus dieser Woche mit.
















