JMS Aktivitäten

JUN 2

02.06.26, 21:49 Uhr

Eine neue Perspektive: Eine Woche als Hospitantin

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Der Fachkräftemangel ist inzwischen ein Thema, das in allen Bereichen unserer Gesellschaft relevant ist und viel diskutiert wird. Auch die Musikschulen sind davon nicht ausgenommen: Die Ergebnisse einer Studie zeigen, dass in zehn Jahren etwa drei Viertel der freiwerdenden Stellen nicht mehr mit qualifizierten Musikschullehrkräften besetzt werden können. Das würde bedeuten, dass mindestens 500.000 Schülerinnen und Schüler keinen Musikschulunterricht mehr erhalten könnten.

Umso erfreulicher ist es, wenn junge Menschen sich dazu entschließen, ihre musikalische Begabung zu nutzen und ihr Hobby zum Beruf zu machen. Allerdings reicht es nicht aus, ein Instrument virtuos zu beherrschen, um es auch unterrichten zu können. Vielmehr bedeutet es, „die Seite zu wechseln“, aus der Rolle der oder des Lernenden herauszutreten und selbst zu erkennen, welche Schritte für eine Schülerin oder einen Schüler in genau diesem Moment notwendig sind, um Fortschritte zu erzielen.

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Genau diese Fähigkeiten lassen sich allerdings nur ansatzweise in der Theorie erlernen. Ein bewährtes Mittel dafür ist die Unterrichtshospitation, bei der neben den Unterrichtsinhalten auch der Unterrichtsalltag kennengelernt werden kann.

Eine Woche lang hat meine ehemalige Schülerin Heidelind Teschmacher meinen Unterricht hospitiert, dabei fleißig mitgeschrieben und auch für einige kleine Unterrichtseinheiten die Rolle der Lehrerin übernommen. Viele Fragen konnten in anschließenden Gesprächen besprochen und geklärt werden. Im folgenden Bericht teilt sie ihre Erfahrungen aus dieser Woche mit.

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